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iWerbo FiBu Coming soon

Die Buchhaltung, die auf demselben Server liegt wie alles andere.

iWerbo FiBu wird der neunte Baustein der Landschaft: Belege, Bank, Kasse, Buchen, Umsatzsteuer und Abschluss — auf Ihrem eigenen Server, mit derselben Anmeldung, im Austausch mit DATEV. Diese Seite beschreibt ein Vorhaben, kein Produkt, das Sie heute bestellen können.

Was heute schon steht

Was dieser Hinweis bedeutet. iWerbo FiBu befindet sich in der Entwicklung. Es gibt dafür heute keinen Preis, keinen Liefertermin und keine Bestellmöglichkeit. Alles auf dieser Seite steht in der Zukunftsform, weil es die Zukunft beschreibt. Was bereits gebaut ist, steht weiter unten unter „Was heute schon steht" — in der Gegenwartsform, damit der Unterschied sichtbar bleibt.

Warum überhaupt

Drei Gründe, aus denen wir das bauen.

01

Der Beleg entsteht ohnehin schon bei Ihnen

Rechnungen, Stornos und Gutschriften entstehen in der Business Suite. Sie sollen von dort automatisch in die Buchhaltung laufen, statt exportiert, hochgeladen und noch einmal getippt zu werden. Die Faktura bleibt dabei Vorsystem — doppelte Nummernkreise sind ein Buchhaltungsfehler, kein Komfortgewinn.

02

Buchhaltung gehört nicht in eine fremde Cloud

Kontenblätter, Belegbilder und Bankbewegungen sind die empfindlichsten Daten eines Unternehmens. Sie sollen dort liegen, wo auch alles andere liegt: auf Ihrem eigenen Server, unter deutscher Hoheit.

03

Ihr Steuerberater soll weiterarbeiten wie bisher

Der Austausch mit DATEV ist vorgesehen — Buchungsstapel in beide Richtungen, Stammdaten und Belegbilder. Ein System, das den Steuerberater aussperrt, wird nicht eingesetzt, und zwar zu Recht.

Was es können wird

Das Zielbild, in fünfzehn Kapiteln.

So ist der Funktionsumfang festgelegt. Bis er vollständig steht, wird jedes einzelne Kapitel gebaut, dokumentiert und geprüft.

Cockpit

  • Das Cockpit soll vier Fragen ohne Klick beantworten: Wie steht es um mein Geld? Kontostände, Liquidität heute und in 30, 60 und 90 Tagen, unter Berücksichtigung offener Forderungen, Verbindlichkeiten, Dauerbelege und Tilgungspläne.
  • Wer schuldet mir was? Offene Forderungen nach Fälligkeit gestaffelt, überfällige hervorgehoben.
  • Was muss ich zahlen? Fällige Verbindlichkeiten der nächsten 14 Tage, mit Skontofristen.
  • Wie läuft der Betrieb? Ergebnis des laufenden Monats gegen Vormonat und Vorjahr, dazu die vorläufige Umsatzsteuer-Zahllast.
  • Für Steuerberater ist eine eigene Sicht vorgesehen: eine Zeile je Mandant mit einer Ampel je Bereich, Monatsampel über das Jahr und ein Fristenkalender über alle Mandanten.

Belege

  • Belege sollen auf fünf Wegen hereinkommen: hochgeladen, über ein Belegpostfach je Mandant, automatisch aus dem ERP, über eine dokumentierte Schnittstelle — und als E-Rechnung.
  • XRechnung und ZUGFeRD werden strukturiert gelesen — ohne KI, weil es dafür keine braucht und jede Erkennung eine Fehlerquelle wäre.
  • Für Papier und PDF ist eine KI-Analyse vorgesehen, die Belegart, Partner, Beträge, Steuersätze, Zahlungsziel und alle Positionen erkennt — jede Angabe mit Konfidenz und Fundstelle im Bild.
  • Vorgesehen sind außerdem Dublettenerkennung vor der Verarbeitung, eine Arbeitsliste „Zu bestätigen" mit Tastaturbedienung, Klärfälle mit Grund im Klartext und eine Rückfrage an den Steuerberater als Kommentarfaden am Beleg.
  • Die Positionsauswertung soll die Frage „Was habe ich dieses Jahr für Toner ausgegeben?" beantworten — über alle Belege hinweg, unabhängig vom gebuchten Konto.

Bank und Zahlungsverkehr

  • Vorgesehen sind MT940 und CAMT.053 als Datei, manueller Abruf über FinTS/HBCI mit TAN und über EBICS sowie CSV als Rückfallebene. Kein automatischer Hintergrundabruf, kein gespeichertes Bankpasswort.
  • Der Lückenlosigkeitsnachweis soll Auszugskette, Fingerabdruck je Bewegung und Saldenabgleich führen — eine fehlende oder doppelte Bewegung wäre damit ausgeschlossen und der Nachweis dafür jederzeit abrufbar.
  • Die automatische Zuordnung ist als achtstufige Kaskade mit Punktwert geplant: ab 80 bucht das System selbst, darunter schlägt es vor.
  • Weiter vorgesehen: Sammelzahlungen aufteilen, Skonto innerhalb der eingestellten Toleranz, ein Klärkonto mit Wiedervorlage, Prüfung von Kreditkartenabrechnungen gegen die Einzelumsätze.

Kasse, Buchen, Anlagen

  • Für die Kasse sind Kassenbuch, Zählprotokoll mit Stückelung, Tagesabschluss, Sperre gegen negativen Bestand, Geldtransit und der Nachweis der Kassensturzfähigkeit auf Knopfdruck vorgesehen.
  • Beim Buchen soll es zwei Wege geben: eine Vorschlagsliste zum Bestätigen für alle, die nicht buchen können, und Stapelerfassung mit Tastaturbedienung für Buchhalter.
  • Storno ausschließlich als Generalumkehr, mit sichtbarem Bezug. Das Journal soll chronologisch und lückenlos sein.
  • Für das Anlagevermögen sind lineare, degressive und Leistungsabschreibung, GWG und Sammelposten, Sonderabschreibung nach § 7g, Investitionsabzugsbetrag mit Fristenüberwachung und der Anlagenspiegel vorgesehen.

Umsatzsteuer und Behörden

  • Geplant sind Umsatzsteuer-Voranmeldung mit allen Kennziffern und Plausibilitätsprüfung vor der Abgabe — Vorsteuerquote, Umsatzsprünge, § 13b ohne Gegenposten.
  • Weiter: Dauerfristverlängerung, Zusammenfassende Meldung, OSS-Auswertung je Land und Steuersatz, Jahreserklärung, Ist- und Sollversteuerung, Vorsteueraufteilung nach § 15 Abs. 4 und Berichtigung nach § 15a mit Fristenüberwachung.
  • Zur Übermittlung: Sie soll über ELSTER laufen, sobald die Freigabe dafür vorliegt. Bis dahin ist die Ausgabe als Datei zur Abgabe über ELSTER-Online oder DATEV vorgesehen.
  • Behördenschreiben sollen automatisch klassifiziert werden — Absender, Art, Aktenzeichen, Steuernummer, Bezugsjahr, Betrag —, mit Fristerkennung und besonders überwachter Einspruchsfrist: Warnung zehn Tage vorher, danach täglich.

Abschluss, Auswertungen, Austausch

  • Der Monatsabschluss soll Qualitätssperren haben: keine Auszugslücke, kein Klärfall, keine negative Kasse, kein fehlender Beleg.
  • Vorgesehen sind Bilanz und GuV nach HGB, Einnahmen-Überschuss-Rechnung, E-Bilanz im XBRL-Format und Anhangbausteine.
  • An Auswertungen sind Summen- und Saldenliste, Kontenblatt, Journal, Offene-Posten-Listen mit Fälligkeitsstaffel, BWA mit Vorjahresvergleich und Liquiditätsvorschau geplant — jeweils als PDF, Excel und CSV.
  • Beim Datenaustausch sind DATEV-Buchungsstapel in beide Richtungen, DATEV-Stammdaten und Belegbilder, die Kontenrahmen SKR03 und SKR04, der GoBD-Prüferexport (Z3) samt Beschreibungsdatei und ein vollständiger Mandantenexport vorgesehen — damit Sie jederzeit an Ihre Daten kommen.
Was heute schon steht

Der ehrliche Absatz. In der Gegenwartsform.

Eine Ankündigung ohne diesen Abschnitt ist beliebig. Deshalb steht hier, was tatsächlich gebaut, getestet und dokumentiert ist — Stand August 2026.

Der Buchungskern

Datenmodell, Fachdienst und Schnittstelle stehen. Dazu Kontenrahmen, Fremdwährung, Steuerschlüssel samt Erfassung, Debitoren und Kreditoren sowie die Periodensperre.

Auswertungen und offene Posten

Journal, Summen- und Saldenliste und Kontenblatt sind da. Die offenen Posten stehen mit Fälligkeitsstaffel und Bankzuordnung.

Belege, Bank, Kasse, Cockpit

Belegarchiv und das Einlesen von MT940 laufen. Die Masken für Belege und Bank wurden vorgezogen, ebenso die Kasse samt Geldtransit. Das Cockpit zeigt Unternehmensüberblick, Periodenentwicklung und Vorjahresvergleich. Ein Beleg lässt sich auf mehrere Konten aufteilen.

Zwischen diesem Absatz und dem Zielbild darüber liegt die Arbeit von einigen Monaten. Wir sagen Ihnen lieber, wo wir stehen, als Ihnen ein fertiges Produkt zu zeigen, das es noch nicht gibt.

Abgrenzung

Was iWerbo FiBu bewusst nicht tun wird.

Dieser Absatz ist kein Kleingedrucktes. Er ist der Teil, an dem eine Buchhalterin in zehn Sekunden erkennt, ob hier jemand das Fach versteht.

Vier Dinge, die woanders hingehören — und warum.
Nicht hierSondernGrund
Rechnungen schreiben, mahnen, SEPA einziehen iWerbo Business Suite Fakturierung ist Vorsystem; doppelte Nummernkreise sind ein Buchhaltungsfehler
Löhne abrechnen Lohnprogramm eigenes, hochreguliertes Fachgebiet
Steuern gestalten oder beraten Steuerberater wir bereiten auf, wir beraten nicht
Automatisch Ermessensentscheidungen treffen Mensch Rückstellungshöhe, Teilwert, Leasingzurechnung — Automatisierung wäre hier Haftungsrisiko, nicht Fortschritt

8 Bereiche im Einzelnen. Was iWerbo FiBu genau kann — und was nicht — steht auf der Detailseite: Funktionsumfang von iWerbo FiBu.

Belegt aus: Zielbild funktionsumfang-komplett.md (15 Kapitel) und den Umsetzungsständen der beiden FiBu-Repositories, Stand August 2026.

Die Landschaft

FiBu wird der neunte Baustein.

Neun Bausteine, ein Login, ein Vertrag, eine Installation je Mandant. Jeder einzeln betreibbar — gemeinsam sparen sie rund ein Drittel gegenüber der Summe der Einzelteile.

Vormerken lassen — und mitreden, solange es noch geht.

Wir sprechen mit Häusern, die FiBu später einsetzen wollen, über ihre Abläufe. Was dabei herauskommt, geht in die Umsetzung ein. Einen Termin oder einen Preis können wir Ihnen heute nicht nennen; wir melden uns, sobald beides steht.